Referenzen


 

"Alles was Papier war, ist digitalisiert"

Das Klinikum Altenburger Land setzt in puncto Digitalisierung auf Produkte der Firmen Alphatron Medical und Concept International. Während die digitale Transformation vielerorts zwar in aller Munde ist, ist sie im Klinikum Altenburger Land bereits in vollem Gange. Schon seit Jahren sind die Intensivstationen digital vernetzt. Während dort stationäre PCs ausreichen, erfordert die tägliche Dokumentation auf den Normalstationen deutlich mehr Mobilität. 2016 startete die Klinikleitung die Einführung der elektronischen Patientenakte. Nun sollte auch die ärztliche, pflegerische und therapeutische Dokumentation digitalisiert werden. Zudem erfolgt der digitale Datenaustausch innerhalb der Stationen sicherer und ohne jegliche Medienbrüche effizienter.

Das 900 Mitarbeiter zählende Klinikum Altenburger Land, im Länderdreieck Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt gelegen, versorgt jährlich etwa 19.000 stationäre Patienten. In puncto Digitalisierung ist man in Altenburg ganz weit vorne.

Während die digitale Transformation vielerorts zwar in aller Munde ist, ist sie im Klinikum Altenburger Land bereits in vollem Gange. Schon seit Jahren sind die Intensivstationen digital vernetzt. Während dort stationäre PCs ausreichen, erfordert die tägliche Dokumentation auf den Normalstationen deutlich mehr Mobilität. 2016 startete die Klinikleitung die Einführung der elektronischen Patientenakte. 

 


Nun sollte auch die ärztliche, pflegerische und therapeutische Dokumentation digitalisiert werden. Zudem erfolgt der digitale Datenaustausch innerhalb der Stationen sicherer und ohne jegliche Medienbrüche effizienter. Dazu informierte sich das für die Realisierung zuständige Team auf der Branchenmesse conhIT/DMEA.


Hinderliche Stromversorgung über Kabel
Am Messestand des Spezialdistributors und Assemblierers Concept International trafen die Altenburger Michael Hoppe, Business Development Manager für den Bereich Medical PCs. Ihm schilderten sie ihre Forderungen an eine mobile, stationstaugliche Lösung: „Wir suchten nach einer mobilen und flexiblen Lösung, die uns einerseits unabhängig von der hinderlichen, zeitraubenden Stromversorgung über Kabel machen sollte, andererseits die Digitalisierung unseres patientenrelevanten Klinikablaufs garantieren konnte“, erklärt Projektleiterin Isabelle Weber Außerdem musste der PC die Hygieneanforderungen einer Klinik-Umgebung erfüllen. Schlussendlich sollte solch ein medizinischer PC auf einen Visitewagen passen, der die unterschiedlichen ergonomischen Bedürfnisse der Anwender während der Patientenvisite erfüllt. Michael Hoppe schlug dem Projektteam den „Medical Cart PC DT594“ von DT Research vor, einem US-amerikanischen Hersteller robuster mobiler Computer sowie medizinischer PC-Lösungen. Der DT594, speziell für die Digitalisierung medizinischer Dokumentation von Patientendaten in Kliniken, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Laboratorien auf Visitewagen konzipiert, versprach, die Wünsche der Klinikverantwortlichen zu erfüllen.


Testphase genutzt
Die Altenburger wollten sich allerdings nicht allzu schnell einem Produkt anvertrauen und nahmen eine umfassende Testphase verschiedener Wagen und PCs im Klinikalltag vor Ort vor. Geschenkt wurde den Test-Kandidaten jedoch nichts. Denn die Krankenhausleitung plant die gesamte Patientendokumentation zu digitalisieren: Von Arztbriefschreibung via Spracherkennung über Nutzung eines digitalen Archivs, Auftragskommunikation, digitale Medikation bis hin zur vollständigen Digitalisierung der pflegerischen, ärztlichen und therapeutischen Dokumentation. Ziel ist es, künftig weitestgehend papierlos sowie orts- und zeitunabhängig zu arbeiten.

Für den Visitewagen und den darauf montierten PC waren es in erster Linie ergonomische Anforderungen, die gestellt wurden: Höhenverstellbarkeit entsprechend stehender oder sitzender Tätigkeit oder Bildschirmneigung- und -schwenkbarkeit.

 

Bis zu 15 Stunden im Einsatz
Schließlich evaluierte das Projektteam die Ergebnisse aus der Testphase, die Stationsärzte, Pflegepersonal, Therapeuten und Verwaltungsmitarbeiter aus ihrem Arbeitsumfeld lieferten. Concepts PC-Empfehlung DT594 tat sich dabei nicht nur durch seine Performance und ein 24-Zoll-Full HD-Display hervor, sondern konnte vor allem mit einer unvergleichbar langen Akkulaufzeit bei entsprechend kurzer Ladedauer punkten. „Uns hat die hohe Flexibilität des Systems überzeugt“, erklärt Isabelle Weber „Der PC enthält drei integrierte Akkus, die sich im laufenden Betrieb, ohne Herunterfahren des Systems, einfach austauschen lassen. Dies ermöglicht einen komfortablen Einsatz von bis zu 15 Stunden.“. Die Aufladung der Akkus geschehe schnell und sei beim Pflegepersonal binnen kürzester Zeit zur Routine geworden, berichtet er weiter.


Alle für die mobile Visite – also am Patientenbett – notwendigen Daten sind nun mittels 20 Medical Cart-PCs auf sechs Klinikstationen stets aktuell zur Hand. 64 Geräte sollen es schließlich werden. Dann wären alle Normalstationen mit jeweils vier Geräten digital ausgerüstet. Die entsprechende Anzahl an Visitewagen – das Rennen machte ein Modell von Alphatron – stellt die Medical Cart PCs auf fahrbare Beine und sorgt damit für die nötige Beweglichkeit im Klinik-Alltag. Die antibakterielle Beschichtung sowie das aufgrund seiner Rundungen bequem zu reinigende Gehäuse erfüllt selbstverständlich die hygienischen Anforderungen in einer klinischen Umgebung.

„Das einzige, was uns anfangs am PC nicht so sehr gefallen hat, war das doch sehr robuste Design“, gesteht Isabelle Weber. Doch auch hier konnte Michael Hoppe von Concept schnell aushelfen: Mittlerweile ist der DT594 im schicken, neuen Design in Altenburg im Einsatz. Im Klinikum Altenburger Land trifft nun zu, was man anfangs als Ziel ausgab: „Alles was Papier war, ist digitalisiert.“


Quelle: Folker Lück »